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  1. Zu allen Untaten anstiften kannst du mich am besten, wenn du mir Essen anbietest.
  2. Ich wurde am letzten Tag der Spargelernte geboren. Meine Oma sagt mir das gerne und oft. Falls ihr nicht wisst, wann das ist: Der 23. Juni!
  3. Meine Oma weiß das, weil sie auf einem Aussiedlerhof lebt. Und der Nachbarhof ein Spargelhof ist.
  4. Bei meinen Großeltern bin ich in den Ferien zwischen Strohballen, Ferkelchen und Johannisbeersträuchern aufgewachsen.
  5. Unseren Spargel haben wir kiloweise in Wäschekörbe von Omas Hof zu uns nach Hause tranportiert. Und Schweinefleisch gab es nur aus eigener Schlachtung.
  6. In der Schule war ich bekannt für meine Locken, meine Größe (lange die Kleinste) und dafür, dass ich immer für alle die Spickzettel korrigiert habe.
  7. Ich bin schon 14-mal umgezogen, davon 2-mal über Ländergrenzen hinweg – und hoffe jetzt, dass das für dieses Leben ausreicht. Es gibt wenig, was ich mehr hasse als Umzugskisten packen, anschauen oder generell in der Wohnung herumstehen haben.
  8. Ich habe schon immer andere Kulturen und Sprachen geliebt – deshalb bin ich nach der Schule durch Frankreich und Japan gereist.
  9. Weil mich die japanische Kultur schon seit meiner Jugend interessiert, habe ich meinen Bachelor in Japanologie und Anglistik gemacht.
  10. Die 2.136 Schriftzeichen des täglichen Gebrauchs habe ich nicht ganz gelernt.
  11. Dafür bin ich in Japan auf den Mt. Fuji geklettert (geklettert – ha, fast erfroren!), habe auf Grüntee-Feldern bei der Ernte geholfen und Kimono binden gelernt.
  12. Ich habe schon während der Schulzeit in der Volkshochschule Japanisch gelernt.
  13. Meine Lieblingsfächer waren aber nicht Sprachen, sondern Chemie und Geschichte.
  14. Ich war in fast allen Fächern ein 1er Kandidat – nur Mathe hatte ich in der Oberstufe prinzipiell unter 4 Punkte. Ich hatte nämlich keine Ahnung, wie man für Mathe-Prüfungen lernen soll.
  15. Wir haben daheim wenig über Noten gesprochen und keiner meiner Verwandten glaubt mir das mit den schlechten Mathe-Noten: „Was DU? Nein, niemals, du warst doch gut in der Schule…“
  16. Ich habe in meinem Leben so oft auf Englisch gesprochen und gelebt – manchmal bleibt mein Kopf in der falschen Sprache stecken. Dann fallen mir die passenden Deutschen Worte nicht mehr ein.
  17. Am liebsten mag ich es, wenn ich beim Reden spontan zwischen Deutsch und Englisch hin und her wechseln kann. Um rein Deutsch zu sprechen, muss ich mich wirklich zusammenreißen.
  18. Wenn ich eine Zeitlang nicht schreibe, fühlt sich plötzlich alles falsch an. Das weiß ich, weil ich zwischen 2007 und 2014 gar nicht geschrieben habe: Alles in meinem Privatleben lief auf Englisch ab. Aber im Englischen hatte ich nicht die richtigen Worte, um mich auszudrücken. Und Deutsch schreiben aber Englisch denken hat nicht funktioniert.
  19. Als Kind war mein Berufswunsch klar: Ich werde Autorin! Aber irgendwie habe ich dafür nirgends eine Anleitung gefunden, die Erwachsenen fanden das gar nicht so super und irgendwann habe ich es ad acta gelegt.
  20. Wenn ich nochmal studieren würde, wäre mein Traumfach Neurowissenschaften oder Behavioural Science.
  21. Unser Staubsaug-Roboter heißt Fridolin und unser Gartenhaus Mount Everest.
  22. Ich würde gerne viel öfter Romane lesen, rege mich aber meistens über die Geschlechterrollen und den flachen Plot auf. Krimi und Dystopie mag ich auch nicht so gerne. Deswegen hänge ich seit Jahren irgendwie bei Fachbüchern fest.
  23. Dafür lese ich Kochbücher wie andere Menschen Romane. Mit Begeisterung und starken Emotionen zum Inhalt!
  24. Richtig glücklich machen kann man mich mit Wortwitzen jeder Art.
  25. Das Verrückteste, was ich je gegessen habe, Japan-Edition: Rohe Hühnerleber. War nicht so lecker. Ich wollte mir und anderen etwas beweisen. Und würde es daher jederzeit wieder tun.
  26. Kleider-Kaufen gehört zu meinen großen Hass-Aktivitäten. Deswegen habe ich das gleiche T-Shirt 5x in grau, 5x in beige und 5x in burgund. Außerdem 5 graue Hoodies. Läuft.
  27. Ohne Instrumental-Musik in den Ohren kann ich nicht arbeiten.
  28. Ich bin nicht der Typ „mein Schreibtisch ist immer aufgeräumt“ sondern der Typ „mein kompletter Lebensinhalt sollte mit einem Griff erreichbar sein“.
  29. Für richtig schwierige Aufgaben, bei denen ich viel nachdenken muss, brauche ich eine Tasse Tee neben mir.
  30. Ich trinke fast nie Alkohol und brauche deswegen nur 1 Glas Sekt, um total besoffen zu sein. Also so richtig „alles ist so lustig und vielleicht dreht sich die Welt auch“ besoffen.
  31. Ich bin unglaublich kurzsichtig (minus 9 Dioptrien), ohne meine Brille bin ich verloren.
  32. Ich träume noch vom Augenlasern (bzw. künstlicher Linse), bin mir aber nicht sicher, ob ich mich traue.
  33. Ich wollte ganz lange 5 Kinder haben – bis ich angefangen habe, über den Geburts- und Schwangerschaftsprozess nachzudenken. Seitdem überlege ich, ob adoptieren nicht die bessere Wahl wäre.