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Das komplette erste Quartal stand voll im Zeichen von SOMBA Kickstart. Dementsprechend gab es im Februar auch keinen Monatsrückblick: Keine Zeit, keine Nerven, was soll ich schreiben außer: „Aaaahhhh, Hilfe?!“

Am 21. Februar ging dann Let’s Blog, mein eigener Kurs, los. Zum 01. März ging es also gerade in die zweite von vier Wochen. Da im März abgesehen davon nicht viel passiert ist, gibt es in diesem Blogartikel einen Woche-für-Woche Recap. Dafür starte ich in der letzten Februar-Woche – schließlich ist das die erste Let’s Blog-Woche.

Die erste Woche von Let’s Blog

Let’s Blog war mein erster Online-Kurs!

Im Rahmen von SOMBA Kickstart hatten wir für unseren eigenen Kurs die Wahl, ob wir im Vorfeld Videos aufnehmen, die dann zu einem bestimmten Zeitpunkt freigeschaltet werden oder ob wir im Laufe des Montags einen Live-Call veranstalten. Mir war klar: Ich mache den Live-Call – sonst macht mir mein Perfektionismus das Leben zur Hölle. Außerdem mag ich als Teilnehmende den Vibe von Live-Calls sehr gerne.

Da ich gerne vor Menschen spreche bin ich davon ausgegangen, ich kriege das bei Let’s Blog easy-peasy hin. Stattdessen kann ich über die erste Kurswoche nur folgendes sagen: „Oh mein Gott, ich soll via Video mit unbekannten Menschen sprechen?! Kann ich noch aussteigen??“

Es war mein persönlicher Alptraum: So nervös war ich seit Jahren nicht mehr – und das merkt man besonders im ersten Live-Video!

Dabei hatte ich Glück: Den Kern der Kursteilnehmenden kenne ich – und die achten für mich darauf, bei den Live-Calls dabei zu sein, damit ich in bekannte Gesichter schaue.

Unser Wochenthema in dieser Woche ist es, einen persönlichen Blogartikel zu schreiben. Dafür besprechen wir als erstes, warum wir überhaupt Persönliches verbloggen und wie wir dafür angemessene Themen finden. Hier und auch im Q&A Call am Donnerstag nimmt die Frage „Wieviel Persönlichkeit ist okay?“ viel Raum ein. Die Antwort: Du entscheidest! Was fühlt sich für dich richtig an?

Aus genau diesem Grund wählen die Teilnehmenden für sich das Artikelthema selbst aus – dafür habe ich ihnen eine ganze Reihe an Impulse mitgebracht.

Die zweite Woche von Let’s Blog

In dieser Woche bewegen wir uns einmal im Sauseschritt durch den Gutenberg-Editor. Ich habe mir vorgenommen, dafür ein ausführliches Handout mit Screenshots zu erstellen. Deswegen fällt mein Wochenende unglaublich kurz aus.

Ich starte die Woche mit meinem Live-Call am Montag – und kann dank des Handouts wirklich nur auf die wichtigsten Punkte eingehen:

  • Beitrag anlegen,
  • die wichtigsten Formatierungsmöglichkeiten,
  • was es mit den Überschriften auf sich hat,
  • Beitragsbild hinzufügen,
  • Permalink und Kategorie

Während ich alle diese Punkte aufschreibe, fühlt es sich nach sehr viel Inhalt an. In Wahrheit ist jeder einzelne Punkt davon schnell erledigt – wenn man einmal weiß, wie es geht. Und das zeige ich im Live-Call direkt zum Mitklicken.

Außerdem gibt es diese Woche für die Teilnehmenden ein Feedback-Posting. Wer mit dem ersten Blogartikel fertig ist, kann nach Peer-Feedback dafür fragen oder ihn mir für ein Video-Feedback zuschicken. Beides kommt gut an: Sowohl in der wöchentlichen Rückmeldung der Teilnehmenden an mich als auch am Ende in den Testimonials wird dies positiv hervorgehoben.

Mein Wehrmutstropfen: Gesundheitlich war der März nicht mein Monat und ich habe diese komplette Woche Kopfschmerzen.

Die dritte Woche von Let’s Blog

Inhaltlich sind wir mit dem Let’s Blog jetzt halb durch. Diese Woche geht es um unseren ersten fachlichen Blogartikel und wir brainstormen gemeinsam nach Themenimpulsen. Dafür gibt es ein Facebook-Posting, unter dem alle Teilnehmenden das Thema ihrer Selbstständigkeit nennen können – mit dem Gedanken, dass sie dann von den anderen Fragen und Ideen für Blogartikel geliefert bekommen. Mir persönlich macht es immer viel Spaß, in meinen Kommentaren einfach kurz 5 Blog-Impulse in den Raum zu werfen.

Das Feedback der Teilnehmenden dazu: Jetzt habe ich Ideen bis Ende des Jahres! 😂

Allerdings merke ich, wie die Interaktion in der Gruppe zurückhaltend ist. Das ist der Punkt, an dem ich jeden Tag live gehen oder motivierende Posts veröffentlichen sollte. Vielleicht ist das – in Anbetracht der Tatsache, dass unsere Posts im FB Feed nie von allen gesehen werden – auch sinnvoll, aber ich entscheide mich trotzdem dagegen. Denn bin ich selbst Teilnehmende nervt mich dieser Motivationswirbel oft mehr als er mich motiviert.

Stattdessen verfasse ich lieber das Video-Feedback für alle, die mir ihren ersten Blogartikel geschickt haben. Ich schaue mir die Blogartikel in Bezug auf Struktur, Verständlichkeit und Sprache an und mache mir einige Notizen dazu. Dann bin ich ganz erstaunt, wie schnell sich diese Notizen während der Aufnahme in 20 Minuten Redezeit verwandeln!

11. März 22 – Hallo Corona!

Zum Abschluss der Woche kommt die Hiobs Botschaft: Wir haben alle 3 Corona.

Nach 2 Jahren Long Covid: Mein erster positiver Corona-Test!

Nach 2 Jahren Long Covid habe ich also endlich einen positiven Corona-Test vorliegen! Denn meine erste Erkrankung fand zu Beginn der ersten Welle statt – da gab es noch nicht genügend PCR-Tests und getestet wurden nur Kontaktpersonen oder Reisende aus Risikogebieten.

Für mich ist zumindest der positive Test ein Grund zum Feiern: Sollte es irgendwann eine Behandlungsmöglichkeit für Long Covid geben wird sicherlich der Nachweis einer vorausgegangenen Covid-Erkrankung Voraussetzung für eine Behandlung sein. Und diesen Nachweis habe ich hiermit nach 2 Jahren vorliegen.

Leider bedeutet das auch: Das Wochenende verbringe ich krank im Bett, der Newsletter-Workshop mit dem Sympatexter-Team fällt für mich aus. So ein Mist! Dabei wollte ich den Newsletter unbedingt zum Ende von Q1-22 am Start haben!

Die vierte Woche von Let’s Blog…

Meine Präsentation zum Thema „Wie wird dein Blog sichtbar?“

Ab dem 14. März gehen wir bei Let’s Blog in den Endspurt. Es geht um Sichtbarkeit, SEO und den Zusammenhang zwischen unserem Blog und unseren Social Media Formaten.

Meinen Montag-Morgen Live-Call halte ich mit Matsch im Kopf. Corona-Matsch.

„Macht das Sinn? Könnt ihr mir folgen?“ frage ich die Teilnehmenden. Zum Glück können mir alle folgen! Trotzdem nutze ich diese Woche die Q&A Session am Donnerstag besonders ausgiebig, um noch weitere Themen und offene Punkte zu ergänzen.

Und dann sitze ich am Ende der Q&A Session da und sage: „Oh, das war unser letzter gemeinsamer Call.“ Unerwartet schnell sind diese 4 Wochen für mich vorüber gegangen!

… und kann nicht mal jemand anders krank sein?

Außer Let’s Blog habe ich in dieser Woche alle Termine abgesagt. Ich liege auf dem Sofa, lese, schaue den neuen Disney-Film, habe Langeweile.

Die beiden anderen Menschis in unserem Haushalt sind zum Ende der Woche Corona-frei und fit. Ich huste noch, bin heiser und möchte quengeln: „Was soll das?! Warum bin ich krank? Warum seid ihr gesund? Wo ist das bitte fair?!“

Natürlich war uns allen klar, dass das so läuft. Ich habe seit 2 Jahren Long Covid – dass ich von uns dreien die anfälligste für dieses Virus bin, steht fest. Und ich bin dankbar, dass es diesmal kein schwerer Verlauf ist. Dass ich keine Lungenentzündung, sondern nur Husten, Heiserkeit und leichte Atemnot habe.

Trotzdem bleiben viele Fragen offen: Wie lange geht das jetzt so? Wann kann ich wieder voll arbeiten? Ab wann kann ich spazieren gehen, ohne dass es schlimmer wird? Wie lange sollte ich auf dem Sofa liegen bleiben? Und wie viele Nerven bleiben mir nach 2 Jahren noch, für dieses ständige Rumliegen?

Der Abschluss-Call von Let’s Blog

Am Mittwoch, den 23. März, treffe ich mich doch noch einmal mit den Teilnehmenden von Let’s Blog, um in einem Abschluss Call den Kurs noch einmal Revue zu passieren und ihnen Tipps an die Hand zu geben, welche Schritte meiner Meinung nach in den nächsten Monaten Sinn machen. Das ist außerdem der Moment, in dem ich die Chance habe, allen Teilnehmenden ein Folgeangebot zu machen.

Schon im Vorfeld ärgere ich mich über mich selbst: Warum habe ich eigentlich nicht in der Gruppe kurz abstimmen lassen, zu welcher Zeit ich den Abschluss-Call veranstalten soll? (Spoiler: Ich hab’s zerdacht und mir gesagt, das wird dann alles zu kurzfristig. 😉 ) So können 3 Personen, die ich wirklich gerne dabei gehabt hätte, den Call nur im Nachhinein anschauen…

Den Abschluss-Call selbst starte ich interaktiv: Gemeinsam gestalten wir einen Woche-für-Woche Kurs-Recap. Für mich ist es an dieser Stelle besonders spannend zu sehen, an was genau sich die Teilnehmenden erinnern.

Danach wechseln wir in ein Google Jam Board, um die Erfolge und Erkenntnisse einmal schriftlich festzuhalten. So kann auch ich noch einige Punkte ergänzen, die mir im bisherigen Feedback besonders im Gedächtnis geblieben sind.

Dabei kommen wir schnell in einen Dialog, mit dem Fazit: Es ist schön zu sehen, dass so viele Schreib- und Technik-Knoten geplatzt sind und es ist beruhigend, dass wir alle mit ähnlichen Problemen unterwegs sind.

Meine Highlights:

  • Veröffentlicht ist besser als perfekt!
  • Ich habe unglaublich viele Ideen für weitere Blogartikel.
  • Einen langen Blogartikel zu schreiben, fällt mir unerwartet leicht.
  • Ich traue mich jetzt, meine Geschichte zu erzählen.
  • Vom Blogpost ausgehend Social Media Posts erstellen klingt viel entspannter als andersrum.
  • Mir macht bloggen Spaß!
  • Ich weiß, was ich bei der Technik beachten muss.

Ich sage meinen Upsell ab

Eigentlich folgen nun 7 Tage „Open Cart“, also die Möglichkeit mein Folgeangebot zu kaufen. Die erste Verkaufsmail habe ich am Tag nach dem Abschluss-Call noch mit Schwung geschrieben. Dann merke ich: Je länger ich am Schreibtisch sitze, desto mehr huste ich. Also sage ich am Freitag meinen Upsell ab.

Denn zwei Jahre habe ich mich immer wieder gefragt: Wenn wir uns während meiner ersten Covid-Erkrankung anders verhalten hätten, wenn ich mich stärker geschont hätte, wenn wir früher ins Krankenhaus gefahren wären – wäre ich dann jetzt gesund?

Ich weiß die Antwort nicht.

Ich weiß nur, bei der zweiten Erkrankung werde ich kein einziges Risiko eingehen.

21.03. bis 30.03: Die Blogdekade in der Content Society

10 Blogartikel in 10 Tagen – das ist die März-Challenge in der Content Society. Ich habe den ganzen Februar nicht gebloggt und natürlich unglaublich Lust darauf.

Allerdings lässt mich Corona nicht so machen, wie ich gerne möchte. Anstatt 10 Blogartikeln habe ich 3 veröffentlicht. Dafür habe ich viele neue Ideen aufgeschrieben und etwas wesentliches gelernt:

Wenn ich mir einfach jeden Tag direkt morgens 30 Minuten Zeit zum Bloggen einplanen ist es problemlos möglich, mehr als einen Blogartikel pro Woche zu veröffentlichen! So werde ich in Zukunft weiterbloggen, denn der Gedanke „mehr als ein Blogartikel klappt zeitlich eh nicht“ existiert nur in meinem Kopf.

Ein kurzer Blick auf meine Quartalsziele

Am 29. März habe ich angefangen, diesen Monatsrückblick zu schreiben und bemerkt, dass Q1-22 schon vorbei ist! Wahnsinn – wo ist die Zeit geblieben?! Naja, in diesem Fall ganz klar in SOMBA Kickstart.

Das habe ich in Q1-22 erreicht:

  • Workation mit Nina gebucht
  • Meine ersten Reels aufgenommen
  • Mit Let’s Blog einen Onlinekurs konzipiert und durchgeführt
  • Dadurch etwa 40 Leute auf meiner E-Mail-Liste

Das wollte ich eigentlich erreichen:

  • Einen Onlinekurs oder ein Onlineprodukt wollte ich erst in Q3-22 entwerfen – ich habe völlig spontan umgeplant.
  • Für meinen Newsletter kann man sich immer noch nicht anmelden.
  • Auf meiner Website fehlt die Angebots- und Über-Mich-Seite.
  • Ich war im März schon wieder 3 Wochen krank!
  • Und habe kaum gebloggt und durch den Fokus auf Let’s Blog kaum Umsatz gemacht.

Das ist sonst noch so passiert

  • Der 23. März ist mein persönlicher Corona-Jahrestag. An diesem Tag vor zwei Jahren hatte ich die ersten Krankheitssymptome. So lange begleitet mich das Virus schon.
  • Ich habe einen neuen Kundenauftrag, den ich ziemlich cool finde.
  • Wir habe das erste Eis der Saison gegessen – bei strahlendem Sonnenschein!
  • Petra und ich haben endlich den Pomeranzengarten in Leonberg besucht und dort die Kirschblüte gesehen.