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Heute gestehe ich dir etwas: Obwohl ich mit Schreiben mein Geld verdiene, habe ich manchmal gar keine Lust für mich selbst zu bloggen! An manchen Blogartikeln sitze ich ewig und schreibe sie dann doch nicht zu Ende. Und manchmal mache ich über mehrere Monate eine Blog-Pause.

Wie das passieren kann und was das für meine Selbstständigkeit bedeutet, erzähle ich dir in diesem Blogpost.

Keine Lust zu bloggen?!

Boah, ich wollte doch schon so lange mal wieder einen neuen Blogartikel veröffentlichen.

Ich hab doch sogar eine Themenliste angelegt.

Der eine ist doch schon fast fertig – warum hab ich mich da letzte Woche nicht dran gesetzt?

Was hindert mich daran, einfach auf „Veröffentlichen“ drücken?!

Klingt nach dir? Nee, klingt nach mir!

Ich muss zugeben: Auch ich habe manchmal gar keine Lust zu bloggen! Und manchmal veröffentliche ich monatelang keine neuen Blogartikel: Im Juli und August hatte ich so eine Phase. Trotz allen guten Vorsätzen gab es genau Null Blogartikel von mir!

Mangelnde Motivation zum Bloggen gibt es also nicht nur bei dir, sondern immer wieder auch bei mir – obwohl ich damit sogar Geld verdiene.

Wie kann es zu so etwas kommen?

Hey, ganz ehrlich: Bei mir läuft es mit dem Schreiben gar nicht so anders als bei dir.

Anstatt im Juli und August eine wohlverdiente Sommerpause einzulegen hatte ich in diesen zwei Monaten ganz besonders viele Projekte. Also habe ich viele Stunden in die Kundenarbeit gesteckt, war danach ausgelaugt und hatte keine Lust darauf, noch mehr Buchstaben zu sehen.

Zusätzlich zu meiner Zeitnot haben mir meine Gedanken ganz klar dazwischen gefunkt und mir mitgeteilt, was gerade alles nicht passt:

Klar habe ich noch drei angefangene Blogartikel da liegen – aber die sind doch schon sooo alt! Mehrere Wochen habe ich sie nicht angerührt. Vielleicht sollte ich einfach mit einer anderen Idee neu starten?

Von dieser konkreten Situation mal abgesehen halten mich meistens die folgenden Dinge vom Bloggen ab:

  • Manchmal bin ich demotiviert, müde und kann mich einfach nicht dazu aufraffen, mich zu 100% um mein eigenes Marketing zu kümmern.
  • Manchmal bin ich mit Projekten eingespannt. Nach 6h Kundentexten ist mein Kopf matschig. Dann kann ich keine Buchstaben mehr sehen, geschweige denn welche schreiben.
  • Und manchmal kommt einfach das Leben dazwischen: Der Zahnarzt-Termin dauert länger als geplant, die Katze hält uns die ganze Nacht wach, ich muss spontan unter der Woche weitere Lebensmittel kaufen oder bin vom Treffen mit Freunden abgelenkt und nicht bei der Sache.

Und was mache ich in Zukunft anders?

Wie gehe ich jetzt damit um, dass bei mir nicht immer alles nach Plan läuft?

Klar, könnte ich mir einen rigorosen Content-Plan zurechtlegen, mir fixe Zeitfenster fürs Bloggen blocken und dann zwei Stunden genervt auf den Bildschirm starren, wenn mir einfach gar nicht zum Schreiben zu Mute ist.

Nur ist damit halt niemandem geholfen: Das funktioniert nämlich nicht!

Ich mache also genau so weiter wie bisher. Wenn ich überhaupt gar keine Lust darauf habe zu bloggen, zeitlich überhaupt nicht daran zu denken ist oder ich einfach tot müde auf dem Sofa liege – dann blogge ich einfach nicht. Ohne Wenn und Aber – und ohne schlechtes Gewissen!

Weißt du was? Trotzdem ist die Welt bisher noch nicht untergegangen!

Online fällt es fast keinem auf, ob ich jede Woche oder alle 2 Monate einen neuen Blogartikel veröffentliche. Auch auf meinen Umsatz hat es keinen direkten Einfluss: Klar, weniger Blogartikel am Anfang der Selbstständigkeit bedeutet ein langsameres Wachstum. Dafür können alle bereits geschriebenen Blogartikel in Google für mich arbeiten, sich langsam nach oben ranken und so langfristige Sichtbarkeit generieren.

Und wenn ich wieder fit und motiviert bin, dann gibt es auch mal drei Blogartikel in einer Woche – so wie jetzt gerade.