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Was war das nochmal für ein Wort? Was soll ich jetzt machen und wo muss ich klicken? Egal welche neue Fähigkeit du lernst – am Anfang bedeutet das, ganz bei null anzufangen. Nicht nur, wie du die Dinge tun musst, damit auch wirklich alles funktioniert, sondern auch welche Wörter was genau bedeuten musst du dir erst aneignen.

Fachwörter legen innerhalb des neuen Themengebiets die spezielle Bedeutung von ganz bestimmten Begriffen oder Tätigkeiten fest und sind oft nur dort bekannt. Und auch beim Bloggen gibt es davon viele.

Als Sprach-Studentin haben mir Fachbegriffe schon immer Freude gemacht und ich lerne sie quasi im Schlaf. Damit sie für dich bei deinem Blog-Start kein nerviges Hindernis darstellen habe ich dir hier eine Liste der häufigsten Begriffe zusammengetragen und erklärt.

Dir fehlt ein Wort? Dann schreib mir gerne und ich nehme es mit auf!

ALT-Text

Der ALT-Text ist ein Text, den du zu den Bildern in deinem Blogartikel hinterlegen kannst und auf dem du beschreibst, was auf dem Bild zu sehen ist. Dies dient primär der Barrierefreiheit: Ein Screenreader, wie ihn Menschen mit Sehbehinderung verwenden, liest neben geschriebenem Text auch die ALT-Texte vor.

Außerdem werden ALT-Texte im Internet oft zur Suchmaschinenoptimierung verwendet. Denn um dein Ranking zu erstellen, liest und bewertet Google auch die ALT-Texte – daher macht es Sinn, an dieser Stelle ein Keyword zu platzieren. Außerdem hast du so die Möglichkeit, in der Bildersuche zu punkten.

Autorenbox

Eine Autorenbox ist eine separate, visuell abgegrenzte Box unterhalb deines Blogartikels. Mit ihr hast du die Möglichkeit dich als die Person hinter deinem Blog vorzustellen: Du kannst wichtige Details wie deine Qualifikationen oder dein Angebot hervorheben. Da die Autorenbox auch immer ein Foto enthält wirkt dein Blog so gleich persönlicher. 

Wenn du Gastartikel auf deinem Blog veröffentlichst, können sich die Autor*innen in der Autorenbox vorstellen und auf ihren eigenen Blog verweisen.

Backend

Das Backend deines Blogs oder deiner Website ist der Bereich, in dem du neue Blogartikel anlegst, technische Änderungen vornimmst oder PlugIns installierst. Hier passt du im Hintergrund die Inhalte und das Design so an, dass im Frontend – das ist der nach außen hin sichtbare Teil deines Blogs oder deiner Website – alles so aussieht, wie du es dir wünschst.

Dein Backend ist passwortgeschützt – als Administrator hast du Zugriff darauf.

Backlink

Ein Backlink ist ein Link, der von einer fremden Webseite auf dich und deine Website verweist. Google bezieht beim Erstellen ihres Rankings die Anzahl und Qualität der Backlinks, die auf deine Website verweisen, mit ein. Das bedeutet für dich zwei Dinge:

  • Um langfristig dein Google-Ranking zu verbessern ist es sinnvoll, Backlinks zu sammeln. Aktiv kannst du dies am besten tun, indem du Gastartikel in thematisch verwandten Blogs veröffentlichst.
  • Wenn du selbst Backlinks setzt, hilfst du also anderen Bloggern dabei ihr Ranking zu verbessern. Den Link platzierst du dabei, wenn möglich nicht auf Wörtern wie „hier entlang“, sondern auf einem Satzteil, das auch inhaltlich auf den weiterführenden Link verweist.

Beitrag

Wenn du auf deiner Website einen neuen Blogartikel starten möchtest, dann legst du diesen als „Beitrag“ an. Beiträge werden dann verwendet, wenn über einen längeren Zeitraum hinweg immer wieder neue Veröffentlichungen dazu kommen. Also zum Beispiel bei News-Seiten und eben auch Blogs. Die neusten Blogartikel werden immer zuerst angezeigt, während die älteren Blogartikel in der Ansicht immer weiter nach hinten rutschen.

Eine Über-Mich-Seite oder Angebotsseite werden im Gegensatz dazu als „Seite“ angelegt. Seiten sind statisch, das heißt ihre Inhalte bleiben über längere Zeit hinweg gleich. Deine gesammelten Blogartikel werden übrigens auf einer Blog-Übersichtsseite angezeigt.

Beitragsbild

Du kannst jedem Blogartikel ein Beitragsbild zuzuordnen, das in der Blog-Übersichtsseite angezeigt. Dieses Bild dient im ersten Schritt als Blickfänger: „Moment, darum geht es hier?!“ Es macht deine Leser*innen neugierig auf den Inhalt deines Blogartikels und lädt sie ein, sich den Inhalt durchzulesen.

Da alle deine Beitragsbilder untereinander angezeigt werden, sollte der Stil einheitlich und in deinem Branding erstellt sein – und am besten auch noch den Titel des Blogartikels beinhalten.

Bilder

Texte online zu lesen ist für das Auge anstrengend. Besonders am Handy scrollen die Menschen lieber flüchtig, anstatt die Inhalte genau zu lesen. Deswegen ist es wichtig, dass du deine Blogartikel mit Bildern auflockerst: Dies unterbricht den Textfluss und macht das Lesen für die Augen angenehmer.

Außerdem machen Bilder neugierig und transportieren Emotionen. Wenn du also dein Beitragsbild und die Bilder innerhalb deines Blogartikels gezielt auswählst, kannst du damit deine Aussagen unterstreichen. Um die passenden Bilder auszuwählen, fragst du dich:

  • Wo macht es Sinn, Screenshots zu verwenden?
  • Welches Motiv ergänzt das Thema?
  • Hast du eine Infografik mit dem gleichen Inhalt erstellt, die du verwenden kannst?

Auch für die Suchmaschinenoptimierung sind Bilder ein wichtiges Thema: Denn um eine schnelle Ladegeschwindigkeit deiner Seite sicherzustellen, dürfen deine Bilder nicht zu groß sein. Verkleinere sie vor dem Upload mit TinyPNG oder einer App für dein Handy. Ideal ist es, wenn sie unter 200kB bleiben.

Für ein barrierefreies Lesen und aus SEO-Sicht ist es bei Bildern sinnvoll, einen Alt-Text zu hinterlegen.

Blog

Der Blog oder das Blog? Schreibst du einen Blogartikel, Blogpost oder einfach nur einen Blog? Das schauen wir uns jetzt genauer an:

Das Wort Blog ist die Abkürzung für Weblog und beschreibt eine Website (oder einen Teil einer Website), auf der regelmäßig und themengebunden neue Artikel veröffentlicht werden. Bereits 2006 wurde das Wort in den Duden aufgenommen – und der duden.de sagt „der Blog“ und „das Blog“ ist beides richtig.

Die Artikel, die du auf deinem Blog veröffentlichst, werden Blogartikel, Blogbeitrag oder Blogpost genannt und du selbst bist ein*e Blogger*in. Das Wort „Blog“ selbst beschreibt allerdings die ganze Plattform und alle deine Artikel – das heißt einen neuen Blog schreibst du nicht, aber vielleicht startest du einen neuen Blog mit deinem ersten Blogartikel?

Content Recycling

Im Content-Marketing ist es das Ziel, auf mehreren Marketingkanälen gleichzeitig Content, also Marketingmaterial, zu veröffentlichen. Content Recycling beschreibt die strategische Tätigkeit Content mehrfach zu verwenden und so Zeit einzusparen. Dafür werden aus einem längeren Ursprungstext wie zum Beispiel einem Blogpost mehrere kleinere Postings für ein anderes Medium, meistens einen Social-Media-Kanal, erstellt.

Cornerstone Content

Der Begriff Cornerstone Content beschreibt eine bestimmte Art von Webinhalt oder Blogartikel, der sich super dazu eignet, gut zu ranken und neue Leser*innen auf deinen Blog zu ziehen. Auf Deutsch bedeutet das Wort „Cornerstone“ Eckpfeiler oder Grundstein – beschreibt also den Teil eines Hauses, der später eine tragende Funktion hat und sicherstellt, dass alles stabil steht.

Auch im übertragenen Sinne kommt dem Cornerstone Artikel innerhalb deines Blogs eine stützende Funktion zu: Er lebt zum einen davon, dass du ein Thema möglichst informativ und umfassend behandelst, zum anderen jedoch auch davon, dass du eine stringente interne Verlinkung aufbaust, die diesen Artikel zum Zentrum hat. Das heißt, dass du von möglichst vielen Blogartikeln zurück auf den Cornerstone Artikel – und auch von dort aus auf möglichst viele weitere Blogartikel und Unterseiten deiner Website verlinkst.

Dadurch eignet er sich gut als möglicher Einstiegspunkt, über den sich deine Leser*innen freuen und der ihnen die Möglichkeit bietet, bei Interesse tiefer in einzelne Aspekte einzutauchen. Für dich hat dieser Aufbau wiederum den Vorteil, dass deine Leser*innen so insgesamt länger auf deinem Blog verweilen und sich intensiver mit deinen Themen befassen. Und von Google wird sowohl die Verweildauer als auch die Anzahl der weiterführenden Links positiv bewertet wird.

CTA

CTA ist die Abkürzung für Call-to-Action oder auf Deutsch: Handlungsaufforderung. Das Ziel des CTAs ist es, den Lesenden zu einer Handlung zu bewegen. Möglichkeiten hierfür sind:

  • Weitere Blogartikel lesen
  • Für deinen Newsletter anmelden
  • Die Angebotsseite besuchen
  • Ein Kennenlerngespräch buchen

Der CTA wird häufig farblich abgehoben innerhalb des Blogartikels, am Ende des Blogartikels oder am rechten Seitenrand platziert.

Duplicate Content

Duplicate Content ist englisch für “doppelter Inhalt“ – und genau darum geht es auch: Wenn der gleiche Inhalt mehrmals auf deiner Website auftaucht, dann kann Google nicht entscheiden, welcher Inhalt denn nun wie bewertet werden soll. Dadurch kann dein Ranking stark schwanken oder es können sogar beide Artikel schlechter bewertet werden.

Frontend

Das Frontend deines Blogs oder deiner Website ist der nach außen hin sichtbare Teil deines Blogs oder deiner Website. Technische Änderungen nimmst du im Gegensatz dazu im Backend vor.

Gastartikel

Ein Gastartikel ist ein Blogartikel, den du nicht für deinen eigenen Blog, sondern für den Blog einer anderen Person schreibst. Durch Gastartikel

  • vernetzt du dich mit anderen Bloggern und wirst so online sichtbarer;
  • kannst du Backlinks für deinen Website sammeln
  • und hast du die Möglichkeit, neue Leser*innen zu gewinnen, indem du dich unter deinem Gastartikel vorstellst und auf deinen eigenen Blog verweist.
  • Plus: Da du in deiner Community ankündigst, wann du wo einen Gastartikel veröffentlichen wirst hat auch der Blog der anderen Partei die Möglichkeit, neue Leser*innen zu gewinnen.

Hosting

Um deinen Blog und deine Website zu veröffentlichen, benötigst du Speicherplatz im Internet. Du kannst dir das wie die Miete für eine Wohnung vorstellen: Du bezahlst einen monatlichen Geldbetrag und erhältst dafür Speicherplatz. Den Speicherplatz nennt man Hosting und er wird dir von einem Hoster oder Hosting-Provider angeboten.

Bei der Auswahl deines Hosting-Providers solltest du auf folgendes achten:

  • Welche monatlichen Kosten fallen dadurch für dich an? Meistens geht es dabei um einen Betrag zwischen 5 und 20 Euro pro Monat.
  • Gibt es einen deutschsprachigen Support, der telefonisch, per E-Mail oder Chat erreichbar ist? Wie wird dieser online bewertet?
  • Läuft der Server schnell und stabil? Also wie oft kommt es vor, dass ein Server abstürzt und dein Website dadurch nicht erreichbar ist? Lädt deine Website schnell oder müssen die Besucher vor dem Bildschirm Däumchen drehen?
  • Wie ist der Anbieter in Bezug auf die DSGVO aufgestellt? Sitzt er in Deutschland und bietet er ein kostenloses SSL-Zertifikat an?

Die technische Einrichtung geht dann oft schneller als erwartet: Viele Hoster bieten eine 1-Klick-Installation für dein WordPress an, um dich bei deinem Start zu unterstützen.

Inhaltsverzeichnis

Durchein Inhaltsverzeichnis können Menschen, die deinen Blog lesen, auf einen Blick erkennen, ob der Blogartikel das Richtige für sie ist oder direkt an die passende Stelle springen. Du bindest es in Form eines PlugIns in deinen Blog ein, zum Beispiel durch Easy Table of Contents oder Table of Contents Plus.

Innerhalb deines Blogartikels wird das Inhaltsverzeichnis meist nach der Einleitung und vor der ersten Zwischenüberschrift angezeigt. Es zeigt den Inhalt in Form deiner Zwischenüberschriften an; durch Anklicken können die entsprechenden Abschnitte direkt angesteuert werden.

Interne Links

Ein interner Link ist ein Link, der von einem deiner Blogartikel auf eine andere Seite oder einen anderen Artikel deiner eigenen Website verlinkt. Indem du interne Links verwendest, kannst du deine Leser bewusst durch deinen Blog leiten: Du verlinkst Themen, die sie ebenfalls interessieren können und führst sie durch den internen Link mit einem Klick dorthin.

Außerdem sind interne Links wichtig für die Suchmaschinenoptimierung: Wenn deine Leser mehr als einen deiner Blogartikel lesen bleiben sie insgesamt länger auf deiner Website. Das beeinflusst dein Ranking positiv. Und genau wie deinen Lesern machst du es durch interne Links auch für Google einfacher, sich auf deiner Website fortzubewegen und einzelne Bereiche davon zu bewerten.

Kategorien

Kategorien sind Themenbereiche, die du selbst vergibst und denen du deine Blogartikel zuordnest. So helfen sie deinen Leser*innen dabei, sich auf deinem Blog zu orientieren und auf einen Blick zu erkennen, für welche Themen du stehst.

Bei WordPress ist die Standard-Kategorie „Allgemein“ – hier wird jeder neue Blogartikel automatisch eingeordnet, bis du ihn manuell einer anderen Kategorie zuordnest. Damit das klappt, musst du als erstes eine neue Kategorie anlegen und dabei diese zwei Dinge beachten:

  • Benenne deine Kategorien so eindeutig wie möglich. Es soll wirklich auf den ersten Blick klar werden, worum es hier inhaltlich geht.
  • Dein Ziel ist es, möglichst wenig Kategorien zu haben. Lege sie deswegen erst beim Schreiben deiner Blogartikel an und nicht bereits im Voraus.

Keywords

Keywords sind die Suchbegriffe, die die Menschen in eine Suchmaschine eingeben. Ein Keyword muss dabei nicht unbedingt aus einem Wort bestehen:

  • Short-Head-Keywords bestehen meistens aus 1 Wort,
  • Short-Tail-Keywords bestehen aus 2 bis 3 Wörtern
  • und Long-Tail-Keywords bestehen aus mehr als 3 Wörtern.

Die Suchmaschinenoptimierung von Texten basiert zum Teil darauf, dass du die richtigen Keywords herausfindest, auswählst und diese dann in deinen Texten an der richtigen Stelle verwendest.

Permalink

Ein Permalink ist ein Link, unter dem ein bestimmter Inhalt im Internet dauerhaft aufzufinden ist. Das heißt, die gleiche URL führt auch immer zum gleichen Inhalt – nämlich zu deinem Blogartikel. Für deine Blogartikel besteht der Permalink aus deinem Domain-Namen und dem URL-Pfad. Wie genau der URL-Pfad für deine Blogartikel aufgebaut sein soll, legst du in deinen WordPress-Einstellungen fest.

Am besten wählst du hier als Option „Beitragsname“ aus. Das bedeutet, dass dein URL-Pfad automatisch aus dem Beitragsname generiert wird – nur ohne Sonderzeichen und mit Bindestrichen als Trennzeichen. Dadurch wird dein Permalink insgesamt kürzer, leichter zu lesen und enthält im Idealfall bereits dein Keyword.

Falls er dir so nicht gefällt, kannst du ihn in deinem SEO-PlugIn von Hand anpassen. Wichtig ist nur, dass du ihn im Nachhinein nicht mehr veränderst, denn sonst führen Backlinks, die diese URL verwenden, ins Leere.

Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Mit Suchmaschinenoptimierung machst du genau das, was das Wort sagt: Du optimierst deine Texte für eine Suchmaschine, meistens Google. Das Ziel ist es in den Suchergebnissen möglichst weit oben zu erscheinen (das nennt man auch ranken), da das die Wahrscheinlichkeit erhöht, Leser auf deinen Blog zu bekommen.

Zur Suchmaschinenoptimierung gehört alles, was deinen Blog nutzerfreundlich macht. Dazu gehören kurze Ladezeiten genauso wie übersichtliche, gut lesbare Texte. Trotzdem liegt der Hauptfokus oft auf der Keyword-Recherche und Suchmaschinenoptimierung bestimmter Texte auf diese Keywords hin.

SEO-PlugIns

SEO-Plugins sind Tools, die dich bei der Suchmaschinenoptimierung deiner Texte unterstützen. Dafür weisen sie dich zum Beispiel darauf hin, wenn dein Titel zu lang ist, deine Sätze schwer zu lesen sind, du keine internen oder externen Verlinkungen verwendest oder dein Keyword nicht in deinen Zwischenüberschriften verwendest. Die beiden bekanntesten SEO-PlugIns sind Yaost SEO und Rankmath.

Snippet

Das Snippet ist der Ausschnitt deines Blogartikels der in der Google-Suche als Ergebnis angezeigt wird. Das Snippet besteht aus der URL, dem Titel und einer Beschreibung. Das alles kannst du in deinem SEO-PlugIn inhaltlich bearbeiten.